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im Gasstreit ist Bewegung-Kontrolleure in Kiew PDF Print E-mail
Saturday, 10 January 2009 15:18
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Moskau (dpa) - Als amtierender EU-Ratspräsident hat Tschechiens Regierungschef Mirek Topolanek in Russland Verhandlungen über die Wiederaufnahme von Gaslieferungen in den Westen begonnen.

«Ich werde so lange in der Region bleiben, bis das Gas wieder fließt», sagte Topolanek am Samstag bei der Begrüßung durch den russischen Regierungschef Wladimir Putin in dessen Residenz bei Moskau. Im Streit zwischen Russland und dem Transitland Ukraine fließt seit Mittwoch kein Gas mehr durch die wichtigste Transportleitung in Richtung Westen.

Topolanek betonte nach Angaben der Agentur Interfax, er habe bei den Gesprächen am Vortag in der Ukraine eine mündliche Einigung über die Beteiligung russischer Gas-Fachleute an der Beobachtergruppe erzielt. So sei vereinbart worden, dass der russische Gasmonopolist Gazprom eigene Leute in der Ukraine schicken dürfe. Auch der ukrainische Energieversorger Naftogas solle Spezialisten zu den Pumpstationen auf russischer Seite entsenden.

Moskau will aber erst wieder Gas durch die Ukraine pumpen, wenn die internationalen Beobachter unter Beteiligung von EU-Experten auf Grundlage eines offiziellen Mandats den Transit überprüfen können. Ein Gazprom-Sprecher beschuldigte am Samstag den ukrainischen Präsidenten Viktor Juschtschenko, die Unterzeichnung eines entsprechenden Abkommens über den Einsatz der Kontrolleure zu verzögern.

Quelle: dpa-info.com GmbH

 
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